Archiv des Autors: Gabriele Strelau

Ein starkes Immunsystem

Sicher möchten Sie über ein starkes Immunsystem verfügen und damit sicherer sein, mit den Herausforderungen insbesondere im Winter gut zurechtzukommen und Ihr Leben zu genießen.

Man kann eine Menge tun, um das eigene Immunsystem zu stärken. Gerne übermittle ich Ihnen hierzu eine Sammlung von Maßnahmen:

  1. Viele von Ihnen konnten erleben, nachdem sie sich nachhaltig einer homöopathischen Behandlung unterzogen haben, ihre Infektanfälligkeit deutlich nachgelassen hat.
  2. Mit einer ausgewogenen, gesunden Ernährung können Sie viel erreichen. Damit Ihr Organismus besonders gut funktioniert, ist es gut, Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, die viele sog. „sekundäre Pflanzenstoffe enthält. Besonders empfehlenswert sind, möglichst aus biologischem Anbau und frisch geerntet, getrocknet oder tiefgefroren:
    Zitrusfrüchte, Sanddorn, Acerolakirsche, Holunderbeersaft, Beeren (vor allem schwarze Johannisbeeren), Cranberrys, Erdbeeren, Kiwi, Hagebutten, Kartoffeln, Brokkoli, Paprika, Kohlgemüse (vor allem Grünkohl und Rosenkohl), Spinat, Tomaten, Pilze, Avocado, Nüsse, fetter Fische (Hering, Lachs, Makrele, Tunfisch), moderater Fleischkonsum, Vollkornprodukte, gute Fette.
  3. Züchten Sie Keimsaaten (Kresse, Brokkoli, Rucola, Linsen, Alfalfa) und essen Sie davon reichlich zu Ihren Mahlzeiten. Sie werden einen Energiekick nach einiger Zeit verspüren.
  4. sorgen Sie für einen richtigen Status von Zink und Selen in Ihrem Organismus (nicht einfach einnehmen ohne es vorher überprüft zu haben!). Wenn Sie Nahrungsmittel zu sich nehmen, die viel davon enthalten, kann Ihr Körper meist selbst sich daraus versorgen, wie es gebraucht wird.
  5. Trinken Sie viel frisches Wasser, auch mal grünen Tee. Vermeiden Sie es, abends zu wenig Getrunkenes nachzuholen. Das stört nur Ihren Schlaf. Wenn Sie zu wenig getrunken haben tagsüber, dann trinken Sie abends noch ein Wenig und stellen sich ein Glas Wasser ans Bett, von dem Sie, wenn Sie mal aufwachen ein paar Schlucke trinken. Häufig kleine Mengen sind für den Körper effektiver, als große Mengen auf einmal.
  6. Lesen Sie sich noch einmal meinen letzten Newsletter/Blog über den Zucker.
  7. Bewegung an frischer Luft, moderater Sport (immer mit geschlossenem Mund dabei atmen und so warm angezogen, dass kein Körperteil kalt wird, Sie aber auch nicht übermäßig schwitzen).
  8. Ausreichender (mind. 6 – 8 Std.), erholsamer Schlaf, auch gerne 30 Min. in der Mittagszeit. Fahren Sie abends langsam herunter mit schöner Musik, einem Abendspaziergang oder Yoga, einem guten Buch oder entspannendem Zusammensein mit lieben Menschen und/oder Ihrem Haustier und was Ihnen sonst noch Freude bringt. Wenn Sie abends noch vor einem Bildschirm sitzen müssen oder wollen: es gibt dort einen Abendmodus mit warmem Licht.
  9. In häufigen Arbeitspausen Entspannungsübungen machen.
  10. Nicht so viel Nachrichten hören oder schauen (1-2x/Tag ist völlig ausreichend, um informiert zu sein und das nicht direkt nach dem Aufstehen – kommen Sie langsam in den Tag z.B. bei Vogelgezwitscher am leicht geöffneten Fenster und einem 1. Grünen Morgentee). Hören ist für Ihr emotionales Gleichgewicht besser. Bildern ist unser Gemüt meist schutzlos ausgeliefert und sie beeinflussen bzw. beschädigen unsere Stimmung sofort und dann nachhaltig. Bilder wird man oft nicht so leicht wieder los, können sogar traumatisieren.
  11. Üben Sie zu bestimmten Zeiten digitale Abstinenz: einen ganzen Abend oder mehrere in der Woche, auch ein ganzes Wochenende. Ständig blinkende Handys, mit der Aufforderung, zu handeln stressen ungemein und beeinträchtigen die optimalen Abläufe in unserem Organismus.
  12. Machen Sie Wechselduschen – siehe Link am Ende des Newsletters/Blogs.
  13. Praktizieren Sie Öl ziehen – siehe Link am Ende des Newsletters/Blogs.
  14. Stellen Sie sicher, dass Sie optimal mit Vitamin D und B versorgt sind – siehe Link am Ende des Newsletters/Blogs.
  15. Kümmern Sie sich um Ihren „oxidativen Stress“. – siehe Link am Ende des Newsletters/Bogs.
  16. Machen Sie immer wieder „Egofasten“ – siehe Link am Ende des Newsletters/Blogs.
  17. Versuchen Sie, kleines bißchen glücklicher zu sein. Sind Sie liebevoll, altruistisch, mitfühlend, hilfsbereit, tolerant und sich Ihrer eigenen Stärken bewusst, die Sie für sich und andere sinnvoll einsetzen.

In den Medien wird Ihnen gerade vermittelt, dass Sie nichts tun können, als z.B. häufiges Händewaschen und Massenveranstaltungen zu meiden. Das ist auch sinnvoll. Vergessen wird dabei immer wieder, dass uns die Natur mit einem Immunsystem ausgestattet hat, dass wir pflegen können. Wie Sie sehen, bin ich der Meinung, dass Sie doch jede Menge dazu beitragen können, Ihr Immunsystem in einen guten Funktionszustand zu versetzen und dauerhaft auch dort zu belassen und gleichzeitig Ihr Leben zu verbessern. Sie gewinnen dadurch Lebenszeit.

Links:
https://homöopathiepro.de/wp-content/uploads/2019/01/Infektprophylaxe-Vitamin-B-und-D.pdf

https://homöopathiepro.de/wp-content/uploads/2019/01/Infektprophylaxe-Vitamin-C.pdf

https://homöopathiepro.de/wp-content/uploads/2017/11/Infektprophylaxe-%C3%96lziehen.pdf

https://homöopathiepro.de/wp-content/uploads/2019/01/Infektprophylaxe-Wechselduschen.pdf

https://homöopathiepro.de/wp-content/uploads/2017/10/Oxidativer-Stress.pdf

https://homöopathiepro.de/category/stress/

https://homöopathiepro.de/category/zucker/

Offen bin ich für Ihre Ideen und Anregungen, was Sie für Ihr Immunsystem tun.

Wenn Sie Menschen kennen, die diesen Newsletter/Blog auch lesen möchten, dann leiten Sie ihn gerne weiter.

Fasten??? Gedanken zu Zucker und Süßem

Was macht der Zucker im Organismus?

Vielleicht möchten Sie auch schöner, schlanker und gesünder sein oder werden. Dann lesen Sie weiter.

Was ich nachfolgend erkläre, ist eigentlich noch viel komplizierter, aber in ausführlicher Form für den Laien kaum zu verstehen. Der Versuch kann dazu führen, dass manches nicht so ganz plausibel erscheint, da nur Ergebnisse und kaum Prozesse dargestellt werden.  Dennoch sollte man diese Fakten über Zucker wissen.

Ohne Zucker kann das Gehirn nicht denken.

Verschiedene Zuckerarten sind Bausteine von Zellmembranen und grenzen Zellen nach außen hin ab.

Zucker kommen vor in Form von Mono-, Oligo- und Polysacchariden (Einfach-, Mehrfach- und Vielfachzucker). Sie verstecken sich in einer Vielzahl von Begriffen, die man entweder kennen sollte oder man vermeidet industriell hergestellte Fertignahrungsmittel.

Zucker entzieht bei der Verstoffwechselung dem Organismus wertvolle andere Nährstoffe.

Zucker bindet an Bindegewebszellen und vermindert damit ihre Elastizität, fördert damit die Faltenbildung und macht die Haut schlaff. Man sieht es Menschen an, die auch gar keinen Zucker mehr zu sich nehmen. Sie sehen erheblich jünger aus als Gleichaltrige. Vielleicht möchten Sie das auch.

Zucker begünstigt die Entzündungsbereitschaft des Körpers und unterhält damit viele chronische Krankheiten.

Nach Verzehr von Zucker werden opioidartige Substanzen (z.B. Serotonin, eines der körpereigenen Endorphine, auch als Glückshormon bekannt) im Körper ausgeschüttet, die nicht dauerhaft glücklich machen, sondern die das Gehirn verändern und süchtig machen. Bis zu 3 Monate dauert die Entwöhnung.

Zucker erhöht rasch die Blutzuckerkonzentration und regt die Insulinausschüttung an, welches den Zucker bei Gesunden schnell in die Zellen befördert und damit für einen deutlichen Blutzuckerabfall im Blut sorgt. Das dann noch zirkulierende Insulin ist bemüht, eine normale Blutzuckerkonzentration im Blut wiederherzustellen und erzeugt Hunger bis Heißhunger auf Zucker.

Die Insulinausschüttung steht mit anderen Hormonen in Verbindung. Insulin erhöht die Testosteronbildung, welches dann in Östrogen umgewandelt werden kann bei Männern und Frauen. Zu viel Östrogen (Östrogendominanz) stimuliert Gewichtszunahme durch Heißhunger auf Süßes und Wassereinlagerung. Insulin senkt die Konzentration des Hormons sexualhormonbindendes Globulin (SHBG), das dafür sorgt, dass Sexualhormone auch wieder aus dem Körper ausgeschieden werden. Wenn der Blutzucker nach einer Zuckermahlzeit rasch absinkt, schüttet der Organismus erstmal Cortisol und Adrenalin aus, um das Energieniveau des Körpers sicherzustellen. Cortisol verbraucht für den Anstieg Progesteron, dass eigentlich die Östrogendominanz ausgleichen sollte.

Stress erhöht die Produktion u.a. von Cortisol aus Progesteron und verstärkt damit wiederum die Östrogendominanz mit deren Folgen. Beruhigend bei Streß wirkt beispielsweise Serotonin, dass dann gerne durch Zuckerkonsum stimuliert wird.

Vor der Menstruation kommt es zu einem Abfall von Östrogen, der später die Menstruation auslöst. Dieser Östrogenabfall verursacht gleichzeitig eine Verminderung von Glückshormonen (z.B. Serotonin). Da Zucker die Serotoninausschüttung anregt, kommt es zum Heißhunger auf Zucker vor der Menstruation und auch im Klimakterium, das ja auch mit einem Abfall von Östrogen einhergeht.

Die Bauchspeicheldrüse schüttet nicht nur Insulin (ein Peptidhormon) aus, sondern auch andere regulatorische Stoffe (Peptide), deren Zusammenspiel durch den Verzehr von reinem Zucker nachhaltig gestört wird. Schon der Verzehr von süßen Nahrungsmitteln stimuliert allein durch den Geschmack im Mund die Insulinproduktion, damit Insulin im Blut bereitsteht, wenn der Zucker kommt. Kommt er nicht, weil mit Zuckerersatzmitteln gesüßt wurde, löst dies Heißhunger aus. Xylit ist so ein Zuckerersatzmittel und ist für Haustiere gefährlich. Eine kleine Menge davon kann einen Hund töten. Was Xylit langfristig mit Menschen macht, ist nicht erforscht.

Zellen schützen sich vor einer Überzuckerung langfristig mit einer Insulinresistenz.

Jede Zellmembran eines Organismus ist von Rezeptoren besetzt, die Zucker mittels Insulin in die Zelle hineinlassen, damit diese Zucker in Energie umwandeln kann. Ein über längere Zeit zu hoher Zuckerspiegel im Blut macht diese Rezeptoren zunehmend für Insulin unempfindlich (=Insulinresistenz). Zucker kann dann von diesen Insulinrezeptoren nur noch ungenügend in die Zellen transportiert werden. Dies führt im Blut zu einer zu hohen Konzentration von Zucker, aber auch Insulin.  Beides kann auf Dauer die Gefäßwände schädigen.

Es scheint einen Zusammenhang zwischen Insulinresistenz und dem Polyzystischen Ovarsyndrom (PCOS) zu geben. Es können Eisprung und Einnistung eines befruchteten Eies beeinträchtigt werden, wenn man schwanger werden möchte.

 

Was kann man tun?

Stecken Sie sich Ziele:

Da wir über unseren freien Willen verfügen, können wir vor jeder Nahrungsaufnahme überprüfen, was wir denn gerade essen möchten und überlegen, welche Folgen das für uns haben kann (natürlich nicht, wenn wir gerade zu einem Fest eingeladen sind und ein saftiges Buffet vor uns haben). Dann überlegen wir, welche Ziele wir für uns formuliert haben:

– z.B. eine Bikinifigur oder auch nur in die Jeans vom Vorjahr passen zu können.

– ein Kind zu bekommen.

– Gesünder und psychisch ausgeglichener, dauerhaft glücklicher zu leben.

Daraufhin überlegen wir, was gerade für uns wichtiger ist und handeln danach.

Bei sehr viel Stress kann es kurzfristig wirklich mal die zuckerhaltige Mahlzeit sein, weil wir den Stress sonst nicht aushalten. Langfristig sorgt der Verzehr von solchen Nahrungsmitteln, die den Blutzuckerspiegel ausgeglichen halten wie z.B. viel, viel, viel Gemüse, gefolgt von komplexen Kohlenhydraten wie z.B. in Vollkornprodukten (wenn wir sie vertragen), wohl eher für Wohlbefinden.

Und wenn das nicht reicht zum Glücklichsein. Glückshormone werden auch reichlich durch Bewegung gebildet, bevorzugt in der freien Natur. Sie entstehen automatisch in der Gemeinschaft mit Menschen und (Haus)-Tieren, wenn wir für andere da sind. Letztlich fließen sie reichlich, wenn wir den sog. „flow“ erleben durch Tätigkeiten, die uns so fesseln, dass wir unsere Umwelt vergessen (und damit auch unseren Hunger auf was Süßes).

Chromhaltige Nahrungsmittel wie Brokkoli, Pilze, Tomaten, Rosenkohl, Gurken, Spinat, Salat, Birnen, Leber, Eigelb, Meeresfrüchte, Hafer und Weizenkeimen können bei Insulinresistenz helfen und Heißhungerattacken vermindern. Eisen und Zink sowie Phytinsäure (in Hülsenfrüchten) stören die Aufnahme von Chrom.

Auch Zimt (Ceylonzimt) verbessert die Sensitivität der Insulinrezeptoren auf den Zellmembranen.

Menschen, die wenig Kohlenhydrate verzehren haben anscheinend weniger Firmicutes im Darm. Das sind kohlenhydratabbauende Darmbakterien. Man diskutiert, dass die Firmicutes daran beteiligt sind, warum manche Menschen es so schwer haben, Gewicht zu verlieren.

Wenn der Heißhunger auf Zucker mal zu stark ist, dann versuchen Sie, etwas Bitteres zu essen. Bittere Nahrung läßt Zuckerappetit verschwinden. Es ist schwer geworden, etwas Bitteres zu finden, da auch im Biobereich den Nahrungsmitteln die Bitterstoffe abgezüchtet worden sind. Früher war es Endiviensalat, Chicoree, Radiccio, Rosenkohl, Brokkoli, Grapefruit. Man findet sie dann doch in Löwenzahnwurzel, Hopfen (Bier), Zichorienwurzelkaffee, Beifuß.

Nichts als Placebo!?

Nichts als Placebo!?

Das hört man mittlerweile aller Orten.

Homöopathie wirkt lt. Studien weit über den Placeboeffekt hinaus.

Menschen, die, behaupten, dass Homöopathie nicht über den Placeboeffekt hinaus wirkt, leiten das meist nicht aus eigener Erfahrung, sondern aus einem fehlerhaften und unvollständigen Lesen von Studien ab oder plappern es einfach anderen nach.

Menschen, die so etwas behaupten, haben noch nie erlebt, wie das ist, wenn ein kleines Kind sich die Seele voller Wut und Verzweiflung aus der Seele schreit, wenn ein Zahn einfach nicht durchbrechen will, damit Mitbewohner und Nachbarn am Schlaf hindert und kein Schmerzmittel hilft. Sie haben es nicht erlebt, wie so ein Kind, nachdem man es geschafft hat, ihm ein paar Globuli in den Mund zu verabreichen in kurzer Zeit in den Schlaf sinkt und alle anderen auch. Es kehrt Frieden ein.
Da würde nicht das homöopathische Arzneimittel wirken, sondern die Zuwendung, wird dann scheinbar plausibel erläutert. Ich behaupte mal: mit Zuwendung hat ein Betreuer des Kindes es vorher schon versucht und warum hat die Zuwendung denn nicht bei der Verabreichung eines schulmedizinischen Schmerzmittels geholfen? Irgendwann kann in so einer Situation ein Betreuer vermutlich keine Zuwendung mehr zuteilwerden lassen, sondern ist nur noch hilflos und genervt.

Kritiker haben dann noch ein weiteres Argument: Der Schmerz war sowieso grad am abklingen und Homöopathen schreiben dann die Wirkung unberechtigter Weise dem Homöopathikum zu. Also gibt unsere Familie beim nächsten Zahn dann schon beim Beginn der Beschwerden die Globuli vom letzten Mal und die Beschwerden klingen sofort ab. Diesmal muß es doch eine Placebowirkung sein oder? Dann hat das Nachbarkind auch Zahnungsbeschwerden und da wirken die Globuli nicht. Warum wirkt denn da der Placeboeffekt nicht? Das Kind bekommt ein anderes Homöopathikum und die Schmerzen verschwinden. Placebo der 2. Reihe? Oder vielleicht fragt man mal jemanden, der sich damit auskennt: den Homöopathen und nicht die Medien.

Anderes Szenario: manche Frauen haben so schlimme monatlichen Regelbeschwerden, dass sie sogar für 1-2 Tage nicht arbeiten gehen können. Kein Schmerzmittel hilft, wenn sich die Gebärmutter beim Bemühen, die Regel endlich starten zu lassen, derart verkrampft, dass der ganze Mensch nur noch Schmerz ist. Ein Homöopath hat dieser Frau dann irgendwann, sicherlich mit viel Empathie ein Homöopathikum herausgesucht, sitzt dann bei der nächsten Regel aber nicht neben ihr und hält ihr die Hand. Zunächst hat sie es dann doch wieder mit einer Schmerztablette versucht, die nicht hilft und auch noch zahlreiche Nebenwirkungen hat (siehe Beipackzettel, zu dem ja meist geraten wird, den nicht zu lesen, weil man’s dann nicht mehr nehmen würde). Dann versucht sie es zweifelnd, denn die Menschen in ihrer Umgebung haben ihr ja gesagt, sie soll ihr Geld lieber sparen als es an so einen Scharlatan zu verschwenden. Sie war aber so verzweifelt, dass sie es doch versucht hat. Sie nimmt die Globuli und nach 5 Min. schon merkt sie, dass der Krampf sich löst. Bei der nächsten Regel versucht sie es direkt am Anfang und kann ihrem Tagwerk nachgehen, wie an allen anderen Tagen auch. Sie beschließt dann doch den Folgetermin beim Homöopathen wahrzunehmen, um mit ihm/ihr daran zu arbeiten, dass die Regelbeschwerden auch ohne Einnahme eines Akut-Homöopathikums vielleicht gar nicht mehr auftreten.

Anders Szenario: eine Kuh leidet mal wieder an einer Euterentzündung. Wieder droht die Gabe eines Antibiotikums. Die Kosten der vielen Tierarztbesuche und Medikamente drohen den Landwirt an den Rand seiner Existenz zu bringen und die Milch muß dann mal wieder entsorgt werden, wofür der Bauernverband auch keine richtig praktikable Lösung hat. Er beschließt dann doch dem Rat seines Nachbar-Landwirts zu folgen und auch die Molkerei empfiehlt ja immer wieder homöopathische Behandlung der Kühe, weil sie die Milch des Bauern braucht, um gleichmäßig wirtschaften zu können. Also holt der Bauer diesmal einen Homöopathen, der ein Homöopathikum heraussucht und empfiehlt, dieses in Wasser aufgelöst durch den Melk-Roboter der Kuh in Abständen auf die Nase zu sprühen. Es gelingt. Die Kuh wird gesund. Hat jetzt der Melkroboter der Kuh auch ganz besondere Aufmerksamkeit gezollt und deswegen ist jetzt und gerade jetzt die Euterentzündung abgeheilt? Warum ist das nicht zuvor gelungen, als der Bauer sich immer wieder sorgenvoll der entsprechenden Kuh genähert hat?

Warum gibt’s dann kein Buch, in dem drinsteht:

bei Kopfschmerzen: Homöopathikum A

Bei Regelschmerzen: Homöopathikum B

Bei Allergien: Homöopathikum C usw.

Selbst in der sog. Schulmedizin hat man festgestellt, dass Menschen individuell auf Arzneimittel reagieren. Dennoch schafft man dort eine einigermaßen uniforme Verordnung. Geht das nicht, dann ist man unheilbar und muß mit den Beschwerden leben, das ist psychosomatisch.
Für die Homöopathie ist die Individualität eine Säule dieser Heilkunst. Es können 2 Menschen die gleiche Krankheit haben und doch unterschiedliche Homöopathika benötigen. Es können 2 Menschen das gleiche Homöopathikum benötigen und doch unterschiedliche Krankheiten haben.

Deswegen ist es auch nicht so einfach gleiche oder ähnliche Studien, wie bei der Wirkungsweise schulmedizinischer Medikamente durchzuführen. Dennoch gibt es zahlreiche Studien, die eine Wirkung über einen Placeboeffekt hinaus belegen. Dazu ein andermal mehr.

Björn Freitag zu Leben mit Zöliakie und Diabetes

 

eine interessante Sendung am Montag mit Björn Freitag. 2 Mitglieder einer Familie leiden an Zöliakie (totale Unverträglichkeit von auch nur Spuren von Gluten) und Diabetes. Dass man dennoch für alle lecker Kochen und Backen kann, zeigt Björn Freitag der Familie.

https://www1.wdr.de/fernsehen/der-vorkoster/sendungen/so-gehts-auch-ohne-102.html

Wenn man allerdings mit Xylit (Birkenzucker) süßt, darf man davon auf keinen Fall etwas seinen Haustieren geben. Xylit ist für Hunde und Katzen giftig.

Auch für Menschen sind neue Zusatzstoffe noch nicht abschließen in der Verträglichkeit und ob sie gesundheitlich unbedenklich sind, geprüft. Darum sollte man immer wieder ausprobieren und man beispielsweise auf Gluten verzichten möchte, ob es nicht auch ohne diese Zusatzstoffe geht. Gluten gibt es in unserer Nahrung seit vielen tausend/hundert Jahren. Das Problem ist, dass wir in unserer Ernährung damit in letzter Zeit überschwemmt werden. Getreide wurden so gezüchtet, dass sie einen viel höheren Anteil haben (Backeigenschaften!) und es wird auch als idealer Stoff vielen Fertigprodukten zugesetzt. So entwickeln sich auch immer mehr Unverträglichkeiten / Sensitivitäten.

Ob Sie an so einer Unverträglichkeit nicht nur gegen Gluten leiden und wie Ihr Darm darauf reagiert, teste ich gerne für Sie und berate Sie dazu dann anschließend.

Vergessen Sie auch nicht, dass eine klassisch homöopathische Behandlung (dafür gibt es keine Küchenbuch-Globuli) hier auch helfen kann, die Symptome zu lindern.

Wirkung der Homöopathie

Wissenschaftliche Beweise für die Wirkung von Homöopathie

in den Medien hört man immer wieder, dass Globuli nicht über einen Placeboeffekt hinaus wirken, was nur von Menschen behauptet werden kann, die sich in der Wissenschaft nicht auskennen und Studien nicht lesen können.

Gibt es Placeboeffekte bei so kleinen Pflänzchen, wie den Wasserlinsen? Dennoch ging es den Wasserlinsen nach homöopathischer Behandlung deutlich besser. Schauen Sie sich diesen Film an, der viele Wahrheiten über Homöopathie berichtet:

https://www.youtube.com/watch?v=fRqKo7l-N2o&feature=share

Wir klassische Homöopathen sehen die Wirkung der Homöopathie in unseren Praxen jeden Tag.

Hier eine Studie zur Wirkung der Homöopathie beispielsweise bei allergischen Erkrankungen.

Wenn Sie Studien und anderes Interessantes über die Homöopathie lesen möchten, dann schauen Sie sich doch die Links in dieser Sammlung an:
https://homöopathiepro.de/links/

Egofasten als Motto für 2019

Die Fastenzeit hat begonnen und mache fragen sich:

Mache ich dieses Jahr etwas und wie in Sachen Fasten?

Machen Sie doch mal Egofasten!

Wie kürzlich in der Morgenandacht eine Pastorin dazu aufforderte, stutzte ich dann doch und fand die Idee dann sehr zielführend für unseren Alltag.

 Viele von uns meinen, ohne uns ginge es nicht, geht gar nichts. Auf vielen Feldern versuchen wir perfekt zu sein, die Fäden in der Hand zu halten, alles richtig zu machen. Werden wir kritisiert, denken wir meist doch nicht: „Unverschämtheit“, sondern wie wir noch mehr machen können, damit alles gelingt.

Wie wäre es, wenn wir überlegen, wo wir uns zurücknehmen können, mal 5e grade sein lassen, ein Feld anderen überlassen zu können, wenn auch nur temporär?

Wie wäre es, uns Fehler zuzugestehen und verzeihen, weil wir fehlbare Menschen sind?

Wie wäre es, wenn wir mal delegieren, auch Verantwortung ohne zu kontrollieren im Vertrauen darauf, dass unsere Lieben, Familienmitglieder, Freunde, Kollegen, Nachbarn auch ein Interesse daran haben, etwas gut und richtig zu machen?

Wie wäre es, Aufgaben zu hinterfragen, ob sie wirklich notwendig sind?

Vieles erledigt sich auch von selbst mit etwas Geduld.

Dann kann auch Stress weniger werden!

Wir haben wieder Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, die auch noch Freude bringen und vor allem für Muße und Besinnlichkeit.

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Fastenzeit.