Symptome

Symptome wie beispielsweise Fieber, Schmerzen, Veränderungen der Haut, etc. mit entsprechenden Begleiterscheinungen sind die individuelle Sprache und Ausdruck des Organismus eines Menschen. Sie sind beobachtbare, messbare, kommunizierbare Zeichen, dass der Körper versucht, seine Selbstheilungskräfte aktiv werden zu lassen. Sie sind also nicht die Krankheit selbst.

Viele Menschen wissen sehr genau, wodurch ihre Beschwerden gelindert oder verschlimmert werden. Das kann bei jedem Menschen durchaus verschieden sein und ist somit auch Ausdruck seiner Individualität, die eine homöopathisch ausgebildete Behandlerin im Laufe einer Behandlung zu verstehen versucht. Wenn sie zusammen mit den Symptomen auf das richtig passende homöopathische Arzneimittel übersetzt wird, kann gesundheitliche Besserung des gesamten Organismus oder eines guten Teiles folgen, für einen anderen Teil können dann auch andere Globuli notwendig sein. Es ist mit der Homöopathie zwar auch möglich, nur ein einzelnes Organ oder eine einzige Krankheitserscheinung zu behandeln. Aber in der Regel wird der ganze Mensch behandelt.

Wenn Symptome sich bessern oder sogar verschwinden, kann das ein Zeichen sein, dass der entsprechende Organismus sie nicht mehr braucht. Aber Symptome können auch sich vermindern, ja verschwinden, wenn der Organismus aufgibt, wenn die Lebenskraft zu schwach ist, um sie aufrecht zu erhalten. Auch kann das Verschwinden ein Zeichen dafür sein, dass sie nur unterdrückt wurden. Es ist so, als ob der Organismus sagt: Ich habe Dir jetzt so oft gezeigt, dass etwas nicht in Ordnung ist, jetzt habe ich keine Lust oder keine Kraft mehr. Es ist also sehr wichtig, in einem Behandlungsprozess zu beurteilen, was gerade vorliegt und in die richtige Richtung zu behandeln.

Aus diesem Grunde ist für eine homöopathisch ausgebildete und erfahrene Therapeutin die gesamte Krankengeschichte eines Patienten, einer Patientin, Klinikberichte, Laborergebnisse, Untersuchungsergebnisse und seine/ihre Reaktionen während einer Behandlung wichtig, um einen tiefgreifenden Prozess zu begleiten und ihn immer wieder zu kontrollieren. Dafür sind nach einem ausführlichen Erstgespräch in bestimmten Abständen Folgegespräche wichtig und notwendig.

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