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Microgeens

Haben Sie schon mal überlegt, ihr eigener Biobauer oder Stadtgärtner zu werden?

Wie geht’s?

Josef Beuys hat mal gesagt, wenn man ein Bild malen möchte, kann es ein Fehler sein, sich Keilrahmen, Leinwand und Farben zu besorgen.

Was heißt das?

Sie können sich natürlich für viel Geld fertige Heimgärten besorgen und das ist dann der Weg für erfahren Gärtner oder für Menschen, die nicht so ein Geschick fürs Improvisieren haben.

Improvisieren wie?

Sie wollen mal ausprobieren, ob das was für Sie ist?

Vielleicht haben Sie ja grad den Weihnachtsbaum abgeschmückt, den Adventsschmuck aus Wohnung und Haus aufgeräumt und da liegt noch eine Lichterkette. Schauen Sie einfach mal, wo in Ihrer Wohnung Sie einen Heimgarten einrichten könnten. Ideal wäre das auf einer Fensterbank oder vertikal seitlich am Fenster für tagsüber, wo es aber im Winter nicht genug Licht für die Microgeens gibt. Dann bringen Sie die Lichterkette dort an, wo das möglich ist und schalten diese für eine gewisse Zeit morgens und abends ein (kann auch mit Zeitschaltuhr sein).

Sie können sich aber auch eine Profibeleuchtung besorgen, die dann meist so ein pinkfarbenes Licht aus Blau und Rot erzeugt. Diese sollte so angebracht werden, dass Sie dort nicht hineinschauen, weil sie zu hell für Ihre Augen ist. Dann geht’s aber auch im Keller.

Pflanzgefäße

Solange es noch möglich ist, können Sie sich die Plastikschälchen von der gekauften Kresse aufheben oder andere geeignete Behälter. Angefangen habe ich, indem ich Küchenrolle da reingefaltet und diese dann bewässert habe. Dann waren mir das zu viele Schadstoffe und ich habe es mit einer sehr guten feinen Bio-Blumenerde ausprobiert. Es reicht, den Boden ca. 0,5-1,0 cm hoch zu bedecken. Erst habe ich befürchtet, es würde schimmeln. Dies war aber nicht der Fall, wohl auch, weil es ja schnell wieder abgeerntet wird. Wenn Sie nicht so ein Gefühl fürs Gießen haben, dann versehen Sie die Behälter unten mit Löchern, damit das Gießwasser ablaufen kann und stellen die Schälchen in einen etwas größeren Behälter. Abgeerntete Erde können Sie auf dem Kompost entsorgen oder dann durchgesiebt in einem großen Topf auf dem Balkon oder im Keller für die Bepflanzung oder fürs Umtopfen aufheben. Es gibt wohl auch Kokosfliese im Handel.

Das Saatgut wird dann recht dicht (probieren Sie aus, wieviel Sie brauchen), eingesät und bewässert. Ab unter die Lichterkette, täglich die Feuchtigkeit prüfen und wässern, wenn notwendig und nach ein paar Tagen ernten, wenn sich die Keimblätter gut ausgebildet haben. Einige Saaten sind Lichtkeimer und da geht’s problemlos, andere sind zwar Dunkelkeimer, keimen aber doch auch bei Licht. Einige Wenige brauchen Sonderbehandlung und bei manchen geht es nicht, jedenfalls bei mir.

Hier Vorschläge in der Reihenfolge des Schwierigkeitsgrades:
Kresse, Radieschen, Rettich, Klee (Rot-, Rosen-, Bockshorn-, andere), Brokkoli, Alfalfa, Kohl (Grün-, Rot-, Kohlrabi), Senf (rot, schwarz, gelb), Schnittknoblauch.

Dunkelkeimer, die Wärme zum Keimen brauchen:
Fenchel, Mangold (auf mäßig warmer Heizung und abgedeckt)

Was bis E Nov. und dann erst wieder ab E. Feb. geht:

Roter Amaranth

Was bei mir gar nicht geht:

Basilikum

Für alle diese Sorten werden Sie einen Händler finden und dort noch andere Möglichkeiten entdecken. Verwenden Sie aber kein konventionelles Saatgut. Dies ist möglicherweise mit Substanzen gebeizt, die nicht gesund sind.

Mit Microgreens bereichern Sie Ihren Speisezettel durch eine Fülle an Geschmackserlebnissen und Nährstoffen, die viele künstliche Nahrungsergänzungsmittel ersetzen. Sie sind eine wunderbare Dekoration auf Fensterbank und Ihrem Teller. Und es macht auch noch Spaß, diese Nahrung selbst zu erzeugen.

Probieren Sie es einfach aus!

Gerne können Sie mich auch ansprechen, wenn Sie dazu Fragen haben.

Ein starkes Immunsystem

Sicher möchten Sie über ein starkes Immunsystem verfügen und damit sicherer sein, mit den Herausforderungen insbesondere im Winter gut zurechtzukommen und Ihr Leben zu genießen.

Man kann eine Menge tun, um das eigene Immunsystem zu stärken. Gerne übermittle ich Ihnen hierzu eine Sammlung von Maßnahmen:

  1. Viele von Ihnen konnten erleben, nachdem sie sich nachhaltig einer homöopathischen Behandlung unterzogen haben, ihre Infektanfälligkeit deutlich nachgelassen hat.
  2. Mit einer ausgewogenen, gesunden Ernährung können Sie viel erreichen. Damit Ihr Organismus besonders gut funktioniert, ist es gut, Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, die viele sog. „sekundäre Pflanzenstoffe enthält. Besonders empfehlenswert sind, möglichst aus biologischem Anbau und frisch geerntet, getrocknet oder tiefgefroren:
    Zitrusfrüchte, Sanddorn, Acerolakirsche, Holunderbeersaft, Beeren (vor allem schwarze Johannisbeeren), Cranberrys, Erdbeeren, Kiwi, Hagebutten, Kartoffeln, Brokkoli, Paprika, Kohlgemüse (vor allem Grünkohl und Rosenkohl), Spinat, Tomaten, Pilze, Avocado, Nüsse, fetter Fische (Hering, Lachs, Makrele, Tunfisch), moderater Fleischkonsum, Vollkornprodukte, gute Fette.
  3. Züchten Sie Keimsaaten (Kresse, Brokkoli, Rucola, Linsen, Alfalfa) und essen Sie davon reichlich zu Ihren Mahlzeiten. Sie werden einen Energiekick nach einiger Zeit verspüren.
  4. sorgen Sie für einen richtigen Status von Zink und Selen in Ihrem Organismus (nicht einfach einnehmen ohne es vorher überprüft zu haben!). Wenn Sie Nahrungsmittel zu sich nehmen, die viel davon enthalten, kann Ihr Körper meist selbst sich daraus versorgen, wie es gebraucht wird.
  5. Trinken Sie viel frisches Wasser, auch mal grünen Tee. Vermeiden Sie es, abends zu wenig Getrunkenes nachzuholen. Das stört nur Ihren Schlaf. Wenn Sie zu wenig getrunken haben tagsüber, dann trinken Sie abends noch ein Wenig und stellen sich ein Glas Wasser ans Bett, von dem Sie, wenn Sie mal aufwachen ein paar Schlucke trinken. Häufig kleine Mengen sind für den Körper effektiver, als große Mengen auf einmal.
  6. Lesen Sie sich noch einmal meinen letzten Newsletter/Blog über den Zucker.
  7. Bewegung an frischer Luft, moderater Sport (immer mit geschlossenem Mund dabei atmen und so warm angezogen, dass kein Körperteil kalt wird, Sie aber auch nicht übermäßig schwitzen).
  8. Ausreichender (mind. 6 – 8 Std.), erholsamer Schlaf, auch gerne 30 Min. in der Mittagszeit. Fahren Sie abends langsam herunter mit schöner Musik, einem Abendspaziergang oder Yoga, einem guten Buch oder entspannendem Zusammensein mit lieben Menschen und/oder Ihrem Haustier und was Ihnen sonst noch Freude bringt. Wenn Sie abends noch vor einem Bildschirm sitzen müssen oder wollen: es gibt dort einen Abendmodus mit warmem Licht.
  9. In häufigen Arbeitspausen Entspannungsübungen machen.
  10. Nicht so viel Nachrichten hören oder schauen (1-2x/Tag ist völlig ausreichend, um informiert zu sein und das nicht direkt nach dem Aufstehen – kommen Sie langsam in den Tag z.B. bei Vogelgezwitscher am leicht geöffneten Fenster und einem 1. Grünen Morgentee). Hören ist für Ihr emotionales Gleichgewicht besser. Bildern ist unser Gemüt meist schutzlos ausgeliefert und sie beeinflussen bzw. beschädigen unsere Stimmung sofort und dann nachhaltig. Bilder wird man oft nicht so leicht wieder los, können sogar traumatisieren.
  11. Üben Sie zu bestimmten Zeiten digitale Abstinenz: einen ganzen Abend oder mehrere in der Woche, auch ein ganzes Wochenende. Ständig blinkende Handys, mit der Aufforderung, zu handeln stressen ungemein und beeinträchtigen die optimalen Abläufe in unserem Organismus.
  12. Machen Sie Wechselduschen – siehe Link am Ende des Newsletters/Blogs.
  13. Praktizieren Sie Öl ziehen – siehe Link am Ende des Newsletters/Blogs.
  14. Stellen Sie sicher, dass Sie optimal mit Vitamin D und B versorgt sind – siehe Link am Ende des Newsletters/Blogs.
  15. Kümmern Sie sich um Ihren „oxidativen Stress“. – siehe Link am Ende des Newsletters/Bogs.
  16. Machen Sie immer wieder „Egofasten“ – siehe Link am Ende des Newsletters/Blogs.
  17. Versuchen Sie, kleines bißchen glücklicher zu sein. Sind Sie liebevoll, altruistisch, mitfühlend, hilfsbereit, tolerant und sich Ihrer eigenen Stärken bewusst, die Sie für sich und andere sinnvoll einsetzen.

In den Medien wird Ihnen gerade vermittelt, dass Sie nichts tun können, als z.B. häufiges Händewaschen und Massenveranstaltungen zu meiden. Das ist auch sinnvoll. Vergessen wird dabei immer wieder, dass uns die Natur mit einem Immunsystem ausgestattet hat, dass wir pflegen können. Wie Sie sehen, bin ich der Meinung, dass Sie doch jede Menge dazu beitragen können, Ihr Immunsystem in einen guten Funktionszustand zu versetzen und dauerhaft auch dort zu belassen und gleichzeitig Ihr Leben zu verbessern. Sie gewinnen dadurch Lebenszeit.

Links:
https://homöopathiepro.de/wp-content/uploads/2019/01/Infektprophylaxe-Vitamin-B-und-D.pdf

https://homöopathiepro.de/wp-content/uploads/2019/01/Infektprophylaxe-Vitamin-C.pdf

https://homöopathiepro.de/wp-content/uploads/2017/11/Infektprophylaxe-%C3%96lziehen.pdf

https://homöopathiepro.de/wp-content/uploads/2019/01/Infektprophylaxe-Wechselduschen.pdf

https://homöopathiepro.de/wp-content/uploads/2017/10/Oxidativer-Stress.pdf

https://homöopathiepro.de/category/stress/

https://homöopathiepro.de/category/zucker/

Offen bin ich für Ihre Ideen und Anregungen, was Sie für Ihr Immunsystem tun.

Wenn Sie Menschen kennen, die diesen Newsletter/Blog auch lesen möchten, dann leiten Sie ihn gerne weiter.